YIN YOGA

Der sanfte Weg zu inneren Mitte



Die meisten Yogastile in der westlichen Welt sind sehr Yang orientiert. Zu diesen Yogastilen gehört z. B. Ashtanga Yoga. Hierbei liegt der Fokus vor allem auf den Muskeln. Diese sollen gekräftigt werden.

 

Beim Yin Yoga hingegen, soll das tiefer liegende Bindegewebe angesprochen werden. Die Asanas werden über einen längeren Zeitraum, von mindestens drei Minuten, gehalten. Je geübter man ist, desto länger kann man in den verschiedenen Stellungen verharren. Das Körpergewicht soll ganz an den Boden abgegeben werden, um Muskelspannungen zu lösen. Deshalb ist es wichtig, das die Übungen ohne Muskelanspannung gehalten werden. Durch einen ruhigen und sanften Atem ist es möglich, tiefer in die Entspannung zu sinken. Dadurch sinkt man dann automatisch tiefer, in die jeweilige Asana, ein.

 

Weitere Vorteile des Yin Yoga:

  • Chi Fluss wird harmonisiert
  • die Faszien werden angeregt (Verklebungen werden gelöst)
  • Regeneration der Gelenke wird gefördert
  • Förderung der Entspannungsfähigkeit
  • Körper, Geist und Seele kommen in Einklang

Gerade für gestresste Menschen ist Yin Yoga ein optimaler Ausgleich, um zu mehr Ruhe und Gelassenheit zu finden. Wenn Du regelmäßig Yin Yoga praktizierst, wirst Du schnell merken, dass Du beweglicher, ruhiger und entspannter wirst. Dies ist auch das Ziel des Yin Yogas -> aktive Entspannung.

 

Yoga führt zu mehr Beweglichkeit und zur Vervollkommung Deiner Yogapraxis!


Die Geschichte des Yin Yoga:

 

Es ist sehr wahrscheinlich, dass es Yin Yoga schon seit ein paar tausend Jahren gibt.

 

In den ältesten Schriften über Yoga, die nur wenige Asanas enthielten, waren die Hälfte der Übungen Yang orientiert und die andere Hälfte Yin orientiert.

 

Die Bekanntheit des Yin Yogas kam aber erst in den 70er Jahren durch Paul Grilley. Zu Beginn praktizierter dieser Bikram- und Ashtanga Yoga. Durch Zufall stieß er auf Yin Yoga. Er sah im Fernsehen einen Kampfsportler Namens Pauli Zink. Dieser praktizierte schon länger Yin Yoga, um die Flexibilität, für den Kampfsport zu erhöhen. So nahm Paul Grilley Kontakt zu Pauli Zink auf und wurde zu seinem Schüler.

 

Später lernte Paul Grilley noch Dr. Hiroshi Motoyama kennen. So konnte er die Meridianlehre mit Yin Yoga in Verbindungen bringen.